HOPE-netz vereinfacht Qualitätssicherung und Zusammenarbeit in der Hospiz- und Palliativversorgung


Die Hospiz- und Palliativversorgung braucht heute im stationären wie im ambulanten Bereich neben fachlicher Kompetenz die optimale Koordination der multiprofessionellen und sektorenübergreifenden Versorgungsleistungen.

Durch diese Anforderungen entstehen im Rahmen interdisziplinärer und berufsgruppenübergreifender gemeinsamer Behandlungsstrategien zunehmend neue Dokumentations- und Kommunikationsaufgaben. Hinzu kommen neue Anforderungen auf Grund angestrebter Qualitätsziele oder durch die erforderlichen Qualitäts- und Leistungsnachweise für die Kostenträger.

Neben der Bereitstellung personeller Ressourcen für die neuen Aufgaben müssen medizinische und strukturelle Maßnahmen optimal ineinander greifen, damit alles reibungslos im Sinne des Patienten abläuft. Im Idealfall steigern und ergänzen sich die eingesetzten Mittel. Das funktioniert jedoch nicht automatisch.

Erforderlich ist eine zeitgemäße und arbeitserleichternde Infrastruktur mit Werkzeugen, die eine gemeinsame Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen unterstützen oder überhaupt erst möglich machen.

Diese neue Infrastruktur hat den Namen HOPE-netz und wird durch ein Kooperationsprojekt der Universitätsmedizin Göttingen, des Softwareunternehmens Safe4Net und CLARA entwickelt und bereit gestellt.

Die drei Projektpartner arbeiten deutschlandweit eng mit einer Reihe von stationären und ambulanten Hospiz- und Palliativ-Einrichtungen zusammen. Diese Vorgehensweise sichert den hohen Praxisbezug der Lösung, die gleichermaßen für die stationäre und für die ambulante Hospiz- und Palliativversorgung, inklusive SAPV, eingesetzt werden kann.

Das gemeinsame Projekt wird gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium mit seinem Projektträger AIF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke".